Definition
Branding Guidelines (auch Brand Styleguide oder Markenrichtlinien) sind ein Dokument, das verbindlich definiert, wie eine Marke visuell und sprachlich auftritt. Sie regeln den Einsatz von Logo, Farben, Typografie, Bildsprache und Tonalität und stellen sicher, dass die Marke über alle Berührungspunkte hinweg konsistent wahrgenommen wird.
Eine Marke ohne Richtlinien zerfällt. Jeder, der mit der Marke arbeitet (interne Teams, externe Agenturen, Freelancer, Partner), interpretiert den Auftritt anders. Das Ergebnis sind unterschiedliche Logos in E-Mail-Signaturen, willkürliche Farbvarianten auf Social Media und ein Gesamtbild, das nach Beliebigkeit statt nach Professionalität aussieht.
Branding Guidelines verhindern genau das. Sie schaffen eine gemeinsame Grundlage für alle, die Inhalte im Namen der Marke erstellen. Für KMU, die oft mit mehreren externen Partnern zusammenarbeiten, sind klare Richtlinien besonders wertvoll, weil sie Abstimmungsaufwand reduzieren und verhindern, dass jede neue Agentur bei null anfängt.
Bei designtakt gehören Branding Guidelines zum Lieferumfang jedes Branding-Projekts. Der Umfang variiert je nach Projekt, aber die Kernelemente sind immer enthalten: Logo-Varianten und deren korrekte Anwendung (inkl. Schutzzonen, Mindestgrössen, verbotene Darstellungen), die primäre und sekundäre Farbpalette mit exakten Farbwerten (HEX, RGB, CMYK), die Typografie mit Schriftfamilien und Hierarchien, und Regeln zur Bildsprache.
Was designtakt dabei wichtig findet: Branding Guidelines müssen brauchbar sein. Ein 80-seitiges PDF, das niemand liest, erfüllt seinen Zweck genauso wenig wie gar keine Richtlinien. designtakt erstellt Guidelines, die kompakt, verständlich und anwendbar sind. Statt abstrakter Regeln zeigen wir konkrete Beispiele: So sieht das Logo auf einem dunklen Hintergrund aus. So sieht eine korrekt gesetzte Headline aus. So sieht es aus, wenn die Richtlinien verletzt werden.
Für digitale Anwendungen erweitert designtakt die klassischen Branding Guidelines häufig um ein Design System, das die Gestaltungsregeln in wiederverwendbare Komponenten übersetzt. Die Branding Guidelines definieren die Regeln, das Design System setzt sie um.
Gute Branding Guidelines enthalten mindestens: Logo-Varianten und Anwendungsregeln, Farbpalette mit exakten Farbwerten, Typografie mit Schrifthierarchien, Regeln zur Bildsprache und Tonalität. Je nach Bedarf kommen Vorlagen für Geschäftspapiere, Social-Media-Templates, E-Mail-Signaturen und Präsentationsvorlagen hinzu. Bei designtakt orientiert sich der Umfang am konkreten Bedarf des Unternehmens.
Sobald mehr als eine Person Inhalte im Namen der Marke erstellt. Das gilt für interne Teams genauso wie für externe Partner. Auch kleine Unternehmen mit fünf Mitarbeitenden profitieren von grundlegenden Richtlinien, weil sie Konsistenz schaffen und Diskussionen über gestalterische Entscheidungen verkürzen.