Sanity

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CMS
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Definition

Sanity ist ein Headless CMS, das Inhalte strukturiert in der Cloud speichert und über eine API ausliefert. Die Besonderheit von Sanity liegt im flexiblen Schema-System: Die Struktur der Inhalte wird im Code definiert und lässt sich genau an die Anforderungen des Projekts anpassen. Die Redaktionsoberfläche (Sanity Studio) wird auf Basis dieses Schemas automatisch generiert.

Warum Sanity wichtig ist

In der Landschaft der Headless CMS-Systeme gibt es mittlerweile zahlreiche Anbieter: Contentful, Strapi, Hygraph, Payload und andere. Sanity hebt sich durch zwei Eigenschaften ab, die für professionelle Projekte den Unterschied machen.

Erstens: Das Schema lebt im Code. Während andere Headless CMS-Systeme ihre Inhaltsstrukturen über eine grafische Oberfläche definieren, schreibt man bei Sanity das Schema in JavaScript oder TypeScript. Das ermöglicht Versionskontrolle, Code Reviews und automatisierte Tests für die Content-Struktur, genau so, wie man es für Anwendungscode gewohnt ist.

Zweitens: GROQ. Sanity verwendet eine eigene Abfragesprache namens GROQ (Graph-Relational Object Queries), die speziell für das Abfragen von JSON-artigen Dokumenten entwickelt wurde. GROQ ist deutlich ausdrucksstärker als typische REST-Endpoints und oft intuitiver als GraphQL, wenn es um verschachtelte Content-Strukturen geht.

Sanity in der Praxis

Bei designtakt ist Sanity das CMS der Wahl für Projekte, die über die Möglichkeiten von Webflow CMS hinausgehen. Typische Szenarien: Websites mit strukturierten Produktdaten, die an verschiedenen Stellen wiederverwendet werden. Mehrsprachige Projekte, bei denen Inhalte in mehreren Sprachen gepflegt und synchronisiert werden müssen. Oder Projekte, bei denen das Redaktionsteam massgeschneiderte Workflows braucht, etwa einen Freigabeprozess oder vordefinierte Inhaltsvorlagen.

Das Frontend baut designtakt bei Sanity-Projekten typischerweise mit Astro und Tailwind. Die Kombination aus Astro als statischem Site Generator und Sanity als Content-Backend liefert extrem schnelle Ladezeiten und volle Flexibilität bei der Gestaltung. Sanity liefert die Inhalte, Astro erzeugt daraus statische HTML-Seiten, die über ein CDN ausgeliefert werden.

Was designtakt an Sanity schätzt: Die Anpassbarkeit des Studios. Sanity Studio ist eine React-Anwendung, die sich vollständig an die Bedürfnisse des Redaktionsteams anpassen lässt. Felder können kontextuell ein- und ausgeblendet werden, Validierungsregeln verhindern fehlerhafte Eingaben, und die Oberfläche kann so gestaltet werden, dass sie genau zum Workflow des Teams passt.

Häufige Fragen zu Sanity

Ist Sanity kostenlos?

Sanity bietet einen kostenlosen Plan (Free), der für kleinere Projekte ausreicht. Er beinhaltet ein Projekt, drei Nutzer und ein begrenztes Abfragekontingent. Für grössere Projekte mit mehr Nutzern, höherem Traffic oder mehreren Datasets gibt es kostenpflichtige Pläne. Die Preisstruktur basiert auf Nutzung (API-Aufrufe, Speicher, Bandbreite), was für die meisten KMU-Projekte fair und transparent ist.

Wann sollte man Sanity statt Webflow CMS nutzen?

Webflow CMS eignet sich hervorragend für Websites, bei denen Marketing-Teams visuell arbeiten und Seiten eigenständig erstellen wollen. Sanity wird dann zur besseren Wahl, wenn die Content-Struktur komplex ist (verschachtelte Inhalte, Referenzen zwischen Dokumenten), wenn Inhalte auf mehreren Kanälen ausgespielt werden sollen oder wenn das Redaktionsteam spezifische Workflows braucht, die über das hinausgehen, was Webflow bietet. Bei designtakt entscheiden wir das gemeinsam mit dem Kunden auf Basis der konkreten Anforderungen.

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